Tipps und nützliche Infos für Existenzgründerinnen

Beruf im Portrait: Selbstständig als Immobilienmaklerin

Der Weg in die Selbstständigkeit sollte von Anbeginn gut durchdacht sein. Ist der alte Job erstmal gekündigt, gibt es kein Zurück mehr. Als besonders wichtig erweist sich, die Existenzgründung optimal zu planen und ein Konzept dafür zu entwerfen. Kurz gesagt: Alles muss in sich stimmig sein, sodass ein wirtschaftliches Arbeiten ermöglicht werden kann.

Die Webpräsenz www.frauengruenden.at fokussiert die Thematik der Selbstständigkeit bzw. Existenzgründung äußerst umfassend sowie in vielerlei Hinsicht. Da immer mehr Menschen den Weg in ein Berufsleben als eigener Chef wagen, möchten wir Ihnen einen interessanten Einblick in unterschiedliche Berufsbilder als Selbstständige / Selbstständiger geben. Im Rahmen dieses Beitrages, welcher unter dem Motto „Beruf im Portrait“ steht, erfahren Sie alles rund um die Selbstständigkeit als Immobilienmakler bzw. Immobilienmaklerin.

Eines ist damit bereits von Vornherein klar: Wer sich dazu entschließt, sich als Immobilienmakler selbstständig zu machen, der sollte sich im Klaren sein, dass die Einnahmen am Anfang etwas „dürftig“ ausfallen werden. Dies liegt genau genommen darin, dass Sie sich vorab einen Namen machen müssen. Niemand kennt Sie, niemand kennt Ihr Gewerbe als Immobilienmakler. Woher sollen andere also wissen, dass Sie existent sind und als Immobilienmakler interessante Objekte im Sinne von Wohnungen, Häusern und Grundstücken anzubieten haben? Dies ist auch der Grund, weshalb viele angehende Immobilienmakler dieses Berufsfeld anfänglich nur nebenberuflich betreiben, bis Sie vollkommen davon leben können.

Der erste Schritt als selbstständiger Immobilienmakler besteht genau genommen darin, Kontakte und Verbindungen zu potenziellen Kunden aufzubauen. Einerseits muss ein Immobilienmakler als sogenannter Vermittler auftreten, also sich im Hinblick auf den Verkauf oder die Vermietung von Objekten einen Namen machen, andererseits ist es wiederum wichtig, dass er Kunden akquiriert, welche auf der Suche nach einem Haus, einem Grundstück oder einer Wohnung sind. Der zweite Schritt liegt damit offen auf der Hand: Der Immobilienmakler muss nun versuchen, Käufer und Verkäufer bzw. Mieter und Vermieter entsprechend zusammenzubringen und die jeweiligen Objekte den betreffenden Personen schmackhaft zu machen. Gelingt es einem Immobilienmakler, ein Objekt erfolgreich zu vermitteln bzw. an den Mann zu bringen, so ist es ihm gestattet, dafür eine Provision von zwei Kaltmieten oder eine prozentuelle Provision, in der Regel zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises, zu verrechnen.

Viele Immobilienmakler betreiben ihre Geschäftstätigkeit im Hinblick auf eine generelle Kundenakquise. Dies bedeutet, dass Immobilienmakler unterschiedliche Immobilienportale im Internet, wie u.a. www.immobilienscout24.at, eine neues, umfassendes sowie äußerst seriöses Immobilienportal, durchforsten oder Kleinanzeigen in Tageszeitungen durchstöbern. In diesem Zuge starten sie ihre Suche nach Haus- und Wohnungsbesitzern, die ihr Eigenheim, Haus oder Wohnung entweder vermieten oder verkaufen möchten. Infolgedessen kontaktieren Immobilienmakler diese betreffenden Personen und werben in ihrem eigenen Namen mit einem breit gefächerten sowie äußerst großen Kundenstamm sowie dem Umstand, dass sich der Kunde um wahrlich nichts mehr kümmern muss. Viele Kunden sehen darin die Möglichkeit, mithilfe eines Immobilienmaklers ihr betreffendes Objekt schnell und problemlos veräußern bzw. vermieten zu können – dies aufgrund der Tatsache, dass der Makler sämtliche Belange hinsichtlich der Werbung für das betreffende Objekt, Besichtigungen mit Interessenten und der vollständigen, reibungslosen Kaufabwicklung übernimmt.