Früher war das Führen von Unternehmen und andere höhere berufliche Ränge eher den Männern vorbehalten. Diese besitzen gewisse Eigenschaften, die im Businessleben sehr vorteilhaft sind, wie zum Beispiel Dominanz, Durchsetzungsvermögen und Coolness, womit Frauen auf dem ersten Blick nicht unbedingt ausgestattet sind. Daher gründeten Männer in den letzten Jahrzehnten weitaus mehr Existenzen und machten sich schneller selbstständig, während Frauen häufig Karriere und Familie unter einen Hut bringen mussten, oftmals nur Teilzeit arbeiteten und geringer verdienten, als ihre männlichen Kollegen. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Zwar sind Businessfrauen noch immer unterrepräsentiert, da weitaus mehr Männer ein erfolgreiches Unternehmen gründen und auch führen, aber die Frauenpower ist auf dem Vormarsch und weibliche Qualitäten sind mehr und mehr gefragt. Lange sind hohe Bildungsabschlüsse nicht mehr nur Männersache – im Gegenteil – mittlerweile haben die Frauen sogar aufgeholt, was die Bildung angeht.
Frauen sind mittlerweile viel mutiger und selbstbewusster als noch vor zwei Jahrzehnten. Das Geschlecht spielt beim beruflichen Erfolg heute kaum mehr eine Rolle, obwohl es Männer noch immer etwas leichter haben, als die Frauen. Es zeigt sich jedoch eine Geschlechterverteilung auf bestimmte Arbeitsmarktsektoren, was bereits seit Jahren sehr auffällig ist. Männer arbeiten häufig im produzierenden Gewerbe und im Bankwesen, während Frauen vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen anzutreffen sind. Eine traditionelle Rollenverteilung ist also zu erkennen. Bewusst wählen Frauen meist Branchen aus, die nicht unbedingt als typische Männerdomäne gelten, um so mutiger und erfolgreicher ins Business zu starten.
Gleichberechtigung, eine leichtere Integration in den Arbeitsmarkt und hilfreiche Seminare machen es den Frauen heutzutage viel leichter, als noch vor einigen Jahren. In vielen Unternehmen sind Frauen sogar gefragter als Männer, weil sie einfach adäquate Fertigkeiten mitbringen, die in gewissen Branchen nötig und vorteilhaft sind. Frauen sind durchschnittlich wesentlich talentierter und erfolgreicher im Verkauf, schaffen es schneller Kunden zu akquirieren und Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Auch wird ihnen eine soziale Ader zugeschrieben, die innerhalb eines Unternehmens sicherlich nicht schädlich ist. Während ein Großteil der Businessmänner eher abstrakt arbeitet und denkt, sind Businessfrauen eher spontan und anpassungsfähig. Frauen gehören also mindestens genauso ins Business, wie die Männer und sind nicht weniger erfolgreich.